Antibiotikum hat starke folgen für Bienen

Ein gängiges Antibiotikum hat starke folgen für Bienen, so zumindest ein mögliches Ergebnis einer Studie an der University of Austin.

Wie Greenpeace in ihrem Artikel berichten, soll das Antibiotikum Tetracyclin zu einer erhöhten Sterblichkeit von Bienen geführt haben. Imker, gerade in den USA setzen dieses Antibiotikum präventief gegen die amerikanische Faulbrut ein. Es scheint, dass das Antibiotikum wichtige Darmbakterien abtötet, die eigentlich für die Bekämpfung schädlicher Bakterien verantwortlich sind.

Keine Fremdstoffe vor der Honigernte einbringen

Generell sollten Imker vor der Honigernte, keine Fremdstoffe in ein Volk einbringen, dar dies dazu führen kann, dass der Honig nicht mehr Verkehrsfähig ist. Dies geht besonders für Medikamente. Ausserdem machen Antibiotika im Volk keinen Sinn, weil Bienen eigene Imunstoffe wie zum Beispiel das Propolis selbst sammeln und verwenden.

Eine Verbindung zum Bienensterben?

Ob eine Verbindung zum Bienensterben vorhanden, ist noch unklar. Die Frage auf welchem Weg Antibiotika ungewollt Ihren Weg in Beuten finden ist noch unklar.

Quelle: https://www.greenpeace-magazin.de/nachrichtenarchiv/eine-studie-zeigt-dass-bienen-stark-unter-dem-einsatz-von-antibiotika-leiden